Beziehungsberatung* und Paartherapie

Man kann in nahen Beziehungen sehr glücklich, aber auch sehr unglücklich sein.

 

In der Beziehungsberatung wie in der Paartherapie gehen wir davon aus, dass jeder Mensch ein ganz besonderes Wunder ist und dass es darum geht, jedem Wunder zu einem förderlichen Platz und jedem Beziehungs- bzw. Paarmenschen zu einer Stimme zu verhelfen, die ihn ausdrückt und die vom Anderen gehört und wertgeschätzt wird.

 

In Zeiten, in denen das Unglücklichsein überwiegt,

 

  • wenn Ihnen also aneinander Desinteresse oder Eifersucht, Langeweile oder Genervtheit, Bevormundung oder Überanpassung gehäuft auffallen,
  • wenn Sie unterschwellige Machtkämpfe oder offenen Streit, Abwertungen oder Vorwürfe häufiger erleben als Handlungen der Freundlichkeit und Zuneigung,

 

können Sie entweder „gehen“ oder aber – am besten gemeinsam – einen oder mehrere Termine Beziehungsberatung oder Paartherapie in Anspruch nehmen.

 

Wenn eine Beziehung nicht „funktioniert", muss man nicht davon ausgehen, dass einer der Beteiligten „nicht richtig“ ist.

 

In der Beziehungsberatung nehme ich vielmehr an, dass die Kommunikation, die anfangs von der Energie der Attraktion und der Lust am Neuen getragen wurde, dysfunktional geworden ist, das heißt sich nicht an die Veränderungen der Beziehungsdynamik angepasst hat.

 

Ich biete Ihnen an, im geschützten Rahmen neue Gesprächsformen auszuprobieren und diese dann Ihren speziellen Bedürfnissen anzupassen – bis Sie den Eindruck haben, wieder miteinander sprechen und einander verstehen zu können.

 

*Beziehung ist kein besonders schönes Wort, hat aber den Vorteil, dass es gegengeschlechtliche und gleichgeschlechtliche Lieben, Freundschaften und Eltern-Kind-Beziehungen gleichermaßen umfasst.

 

Die klassische Paartherapie geht ein wenig tiefer als die Beziehungsberatung und versucht über die verbesserte Kommunikation hinaus auch Verletzungen und Prägungen aus früheren Zeiten, die in der Beziehung nachwirken, ans Licht zu bringen und kommunizierbar zu machen. So kann man dafür sorgen, dass sie nicht oder möglichst wenig blockieren oder negative Muster ausprägen, sondern im positiven Sinne und kreativ zur Gestaltung einer für beide förderlichen Beziehung genutzt werden können.